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Die Textilindustrie ist mittlerweile der größte Markt für die Siebdrucktechnik. Siebdruck wird dort benutzt um Veredelungen auf Geweben wie z. Bsp. Baumwolle, Seide, Leinen oder Polyester aufzubringen. Aus diesen Stoffen werden dann produkte wie, T-Shirts, Kinderkleidung, Jeans, Jacken u.a. produziert. Viele Modellabel und Designer nutzen seit langem den Siebdruck um Ihre Textilproduktion kostengünstig und qualitativ hochwertig umzusetzen. Der Siebdruck ist mittlerweile so effektiv geworden, dass er selbst bei kleinen exklusiven Labeln und Kollektionen mit Auflagen ab 20 Stück seine Anwendung findet. Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck, dem Tiefdruck und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. Historisch gesehen, ist Siebdruck das vierte Druckverfahren.
Die Druckform des Siebdrucks besteht aus einem Holz bzw. Aluminiumrahmen, der mit einem Gewebe bespannt ist. Um höhere Gewebespannungen zu verwirklichen und somit das Druckbild qualitativ zu verbessern, werden seit den 90er Jahren vermehrt Rollerframes im textilen Siebdruck eingesetzt. Auf das Gewebe wird eine lichtempfindliche Emulsion aufgebracht, belichtet und verschließt damit das Siebgewebe an den Bereichen, die nicht drucken sollen.
Die Druckformen werden passgenau in einer automatischen Druckmaschine oder einem Handdrucktisch eingerichtet. Nun wird Druckfarbe auf das Gewebe aufgetragen und mit einer Gummirakel durch die offenen Stellen der Schablone auf den Bedruckstoff gestrichen (gerakelt). Die Farbe wird dabei durch die Maschen des Gewebes gedrückt und auf den Bedruckstoff übertragen. Nach dem Druck wird die Farbe auf dem Bedruckstoff mit Durchlauftrocknern oder auch manuell in Trockengestellen fixiert.
T-Shirt Siebdruck
Druckvorstufe, Andruck, Nylon, Passer?
Tipps von unseren Siebdruckern.
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