Sie haben gerade etwas Zeit? Gut. Dann erzählen wir Ihnen mal eine kleine Hamburger Geschichte. Den Grundstein für die Texmen GmbH legten Steph Braun und Farschid Niknam am 04.10.1989 in der Clemens-Schultz Straße in Hamburg-St.Pauli. Bei dieser Lage (einen Steinwurf vom Millertor-Stadion entfernt) ist es kein Wunder, dass der Fanladen des FC St. Pauli zu den ersten Kunden von Texmen gehörte. Für den ersten eigenen Mailorder-Katalog in Zusammenarbeit mit Stilett / Amsterdam entwarf Steph Braun unter anderem das St. Pauli Totenkopf-Logo, wie wir es heute kennen. Weitere Kunden der ersten Stunde: Futura, Tobias Grau, Dacascos Kung Fu und Crazy Large.
1990 gründete Texmen den „Schörtz“ T-Shirt-Laden in der Grindelallee mit Vertrieb von eigenen Kollektionen und Marken wie z.B. Terror Crew (Texas, USA), Mosquitohead (CA, USA). Die neuen Kunden hießen damals unter anderem Einstürzende Neubauten, Abwärts, Eichtal, Vier Pfoten, U.S.I.A. oder Pyrate Style. Ein Jahr später umwehte dann ein Hauch Textildruck-Geschichte die Clemens-Schultz-Straße: Der erste TAS 6-Farb-Vollautomat in Deutschland nahm bei Texmen seinen Dienst auf. 1991 entstand auch das aktuelle Texmen-Logo. Verantwortlich: der geniale Linotype-Schriftentwickler Mark Jamra.
In den folgenden Jahren brachten wir Entwürfe von Walter Moers, Ralf König, Gerd Huss, Matz Mainka und Steffen Spahr auf Stoff, gewannen neue Kunden wie ZFK, Con-Werbung, MNP, Mojo Club, Elternhaus oder Titanic und beteiligten uns mit 50% an der Boutique „Loonies“ auf der Reeperbahn. 1996 verließ Farschid Niknam die Texmen GmbH und übernahm die „Loonies“-Anteile. Alleiniger Gesellschafter / Geschäftsführer von Texmen ist seitdem Steph Braun.