Textildruck

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Textildruck 2017-03-16T10:47:19+00:00

Textildruck

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Textildruck Maschine Totenkopf

 

 

Textildruck

Textildruck bezeichnet grundsätzlich erst einmal alle Druckverfahren,
mit denen Textilien bedruckt werden können.

Das Bedrucken von textilem Gewebe ist komplexer als das Bedrucken von Papier, da die unterschiedlichen Textilien und Materialien nach speziellen Farben und Behandlungsformen verlangen. Übliche Textildruck-Verfahren sind Siebdruck, Flockdruck, DTG, Sublimationsdruck, Digitaldruck, Transferdruck und Flexdruck. Seit 1995 wird an digitalen Druckverfahren geforscht, noch werden Textilien aber am häufigsten im Siebdruck veredelt.

Siebdruck

Die Druckform des Siebdrucks besteht aus einem Holz bzw. Aluminiumrahmen, der mit einem Gewebe bespannt ist. Um höhere Gewebespannungen zu verwirklichen und somit das Druckbild qualitativ zu verbessern, werden seit den 90er Jahren vermehrt Rollerframes im textilen Siebdruck eingesetzt. Auf das Gewebe wird eine lichtempfindliche Emulsion aufgebracht, belichtet und die getrocknete Emulsion verschließt so das Siebgewebe an den Bereichen, die nicht drucken sollen.

Die Druckformen werden passgenau zueinander in einer automatischen Druckmaschine oder in einem Handdrucktisch eingerichtet. Nun wird Druckfarbe auf das Gewebe aufgetragen und mit einer Gummirakel durch die offenen Stellen der Schablone auf den Bedruckstoff gestrichen (gerakelt). Die Farbe wird dabei durch die Maschen des Gewebes gedrückt und auf den Bedruckstoff übertragen. Nach dem Druck wird die Farbe auf dem Bedruckstoff mit Durchlauftrocknern oder auch manuell in Trockengestellen fixiert.

Flockdruck

Flockdruck ist eine Sonderform des Siebdrucks.

Ein spezieller Kleber wird im Siebdruckverfahren auf das Textil gedruckt und getrocknet. Die Flocken (Fasern) werden dabei mittels elektrostatischer Aufladung auf das Textil gebracht. Im Bereich der Werbemittel bezeichnet der Begriff Flockdruck auch das Aufbringen von Flockfolien mit einer Transferpresse.

Flexdruck

Beim Flexdruck wird das Motiv direkt aus einer Folie ausgeschnitten und mit Hilfe einer Transferpressse unter Hitze und Druck auf die Textilien gepresst. Diese Verfahren eignen sich für kleine Auflagen mit Schriften bzw. zusammenhängenden Motiven. Die Farbauswahl beschränkt sich auf die lieferbaren Folienfarben der Hersteller.